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Erfolgsfaktor UX – SAP Analytics Cloud-Nutzer motivieren und unterstützen

Technik alleine reicht nicht. Beim Einsatz der SAP Analytics Cloud ist das Thema User Experience ein wichtiger Erfolgsfaktor. 


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SAP Analytics Cloud UX Beispiel schlechte Visualisierung

Herausforderung SAP Analytics Cloud UX: Ein Beispiel für die schlechte Visualisierung von Daten

SAP Analytics Cloud UX Beispiel gute Visualisierung

Gutes Beispiel für SAP Analytics Cloud UX: Die gleichen Daten in einer sinnvollen Form der Visualisierung

Die SAP Analytics Cloud ist ein BI-Werkzeug, mit dem jeder SAP-Anwender ohne Weiteres arbeiten kann. Es ist so konzipiert, dass der User ohne Programmier- oder Script-Kenntnisse und ohne Einschalten der IT eigene Analysen, Planungen oder Dashboards erstellen kann. Natürlich empfiehlt sich die einmalige Einrichtung von Templates und die technische Betreuung der Lösung durch die IT-Abteilung. Aber vor allem soll SAC die Basis für datengetriebenes Arbeiten auf Grundlage individueller Auswertungen durch die einzelnen Mitarbeiter und Entscheider in den Fachabteilungen darstellen.  

In der Praxis zeigt sich, dass wir inzwischen in mehreren BI-Projekten eine Rolle übernehmen, die unsere Beratung auf der technologischen und der prozessualen Ebene ergänzt: Wir helfen beim Thema User Experience (UX). 

SAP Analytics Cloud: Usability als Erfolgsfaktor 

Der Hintergrund ähnelt sich bei diesen Projekten: Technisch passt in den Projekten die Grundlage. Die Datenquellen sind sauber angeschlossen, die Datenqualität stimmt. Doch neben Problemen bei der Usability halten auch noch einige andere Stolpersteine die Anwender davon ab, die neuen Werkzeuge in den Arbeitsalltag zu integrieren. Zwar ist mit der SAC die Frage "Wie mache ich es?" gelöst, aber daran schließt sich eine weitere Frage an: "Wie mache ich es gut mit der SAC?". Um diese Frage zu beantworten, benötigen unsere Kunden regelmäßig unsere Unterstützung. Nicht umsonst sind die Themen Data Discovery und Visualisierung seit Jahren auf den Spitzenpositionen des BARC-Trendbarometers angesiedelt und haben unter BI-Experten höchste Priorität. 

Fachanwender wissen natürlich, welche Kennzahlen für ihre Arbeit relevant sind. Sie beherrschen aber deshalb noch lange nicht die Kunst, Informationen prägnant zu visualisieren oder kennen die Möglichkeiten, die es dazu gibt. Bei der Visualisierung von Datenauswertungen kann der erste Eindruck die Nutzung der Daten intuitiv erleichtern oder aber ohne Absicht erschweren. Ein Balkendiagramm etwa erweckt gegenüber eines Kreisdiagramms einen anderen Eindruck und ist für bestimmte Darstellungen besser und für andere weniger geeignet. 

Die Kunst, gute Analytics-Dashboards zu erstellen 

Die in der SAP Analytics Cloud Stories vereinfachen den Aufbau sehr. Gute Dashboards, die mehrere Grafikelemente zusammenfassen, zu erstellen, ist aber nach wie vor nicht immer einfach.  

Die Stories mit ihren unterschiedlichen Ansichtsmöglichkeiten für Informationen bilden den Mittelpunkt des Tools. Über sie können Anwender die zugrunde liegenden Daten interaktiv untersuchen und zum Beispiel in Diagrammen anzeigen.   

Was Stories überhaupt anzeigen können, ist festgelegt – und zwar in den Kennzahlen und Dimensionen, die im Modell oder Datenset der Story definiert sind. Einige dieser Templates für die Nutzung liefert SAP bereits mit. Andere erstellt in der Regel die IT, nicht der Fachbereichsnutzer.  

Visualisierungen liefern Informationen – oder verschleiern sie 

Trotz bester Visualisierungsmöglichkeiten brauchen die Kunden häufig Unterstützung, um die Potentiale der SAC zu nutzen. So sind beispielsweise in der Seitenansicht der Stories, in der ein Anwender für sich selbst oder für andere ansprechende interaktive Stories entwerfen kann, die Auswahlmöglichkeiten sehr vielfältig.

Elemente wie Diagramme, Tabellen oder andere Grafiken zur Datenvisualisierung stehen zur Verfügung. Zusätzlich zu Standard-Grafiken (wie einfache oder gestapelte Balken und Spalten sowie Linien, Kombinationen usw.) bietet die Lösung auch erweiterte Grafiktypen wie die Wasserfall- oder Radar-Ansicht, Treiberbäume oder Heatmaps an.  

Die Auswahl ist also groß, mitunter ist sie für den Anwender eventuell sogar zu groß. Nicht jedem gelingt es, eine Story so zu gestalten, dass jemand sofort versteht, welcher Zusammenhang aufgezeigt werden soll. Und wer ad hoc selbst etwas herausfinden will, findet angesichts der vielen Möglichkeiten auch nicht automatisch die beste Visualisierung für seine Recherche. 

Wesentliches auf einen Blick

Nicht jedem gelingt es da, die für ihn relevanten Informationen so anzuordnen, dass alles Wesentliche auf einen Blick zu erfassen ist. Im besten Fall erzählen gute Visualisierungen Geschichten, die jeder Entscheider sofort erfasst. Im ungünstigsten Fall erschlagen sie den Betrachter mit Informationen oder verdecken, was eigentlich wichtig wäre. 

Ein Negativ- und ein Positiv-Beispiel dafür sind bei beiden Grafiken in diesem Artikel. Die linke ist ein Beispiel für eine weniger gelungenes Dashboard, die rechte ist eine Darstellung, die Informationen sinnvoller aufbereitet. Wenn Sie genau wissen wollen, welche Stärken und Schwächen die jeweiligen Visualisierungen ausmachen, sprechen Sie mich gerne an. Ich freue mich auf den Austausch.

Die mögliche Folge von weniger gelungenen Visualisierungen können gravierend sein: Entscheidungen sind dann aufwändiger - oder sie werden falsch getroffen.

Wenn BI-Projekte ins Stocken geraten 

Vor diesem Hintergrund haben wir mehr als einmal in Unternehmen beobachtet, dass ambitionierte SAC-Projekte ins Stocken geraten, nachdem die technische Implementierung sauber vorgenommen wurde.  

Hier haben wir den Part des UX-Beraters übernommen, der prüft, ob die technologische Basis konzeptionell und aus Architektursicht passen. Vor allem aber schaffen wir die Voraussetzungen, dass aus überforderten Nutzern motivierte Anwender werden.  

Unser UX-Paket schafft Abhilfe 

Dazu haben wir auf Grundlage unserer Projekterfahrungen ein Beratungspaket geschnürt, mit dem zögerliche Anwender zu überzeugten SAC-Nutzern werden. In diesem sind fünf Arbeitsschritte definiert, in denen wir jeweils ein Deliverable erstellen:  

  • Mit dem Storytelling Handbook vermitteln wir die Grundlagen der visuellen Kommunikation. 

  • Mit dem Design Guide erhalten Anwender eine Grundlage für die CI-konforme  SAC-Nutzung. 

  • Das Story Template liefert eine UX-optimierte, an Unternehmensvorgaben angepasste Grundlage für die SAC-Stories der Nutzer. 

  • Das SAC-Catalog-Konzept stellt die strukturierte Bereitstellung und den geordneten Zugang zu den Auswertungen sicher. 

  • Mit einem How-to-Guide liefern wir den Endanwendern konkrete Hilfestellungen für alle Fragen und die Handreichung, die sie für ihre Arbeit benötigen. 

Mit diesem Dokumentenquintett schaffen wir die Vorrausetzung dafür, dass die SAC effektiv genutzt wird. Die Anwender erhalten einen ganzheitlichen Überblick über die Stellschrauben, die ihnen zur Verfügung stehen sowie Vorlagen für ihre Arbeit mit dem Tool. Im Zuge dieser Arbeitsschritte bringen wir die Art und Weise, wie die Fachanwender denken und arbeiten, in Einklang mit den Visualisierungen, die sich für ihre relevanten Informationen anbieten. Am Ende geht es nicht mehr um Datenkataloge oder Stories. Die Daten sind für jeden einfach zu lesen und liefern einen Mehrwert.  

Melden Sie sich gerne bei mir, wenn ich Sie genauer über unser SAP Analytics Cloud UX Package informieren darf. Ich freue mich auf den Austausch.

 

 

Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Dann kontaktieren Sie mich gerne.

Stefan Schwenzl (Autor) | Business Lead SGF Analytics | analytics.experte@team-con.de
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