Product Costing

Whitepaper Product Costing

Vereinfachen Sie Ihren Kalkulationsprozess und verschaffen Sie sich so einen Wettbewerbsvorteil. Die Produktkostenkalkulation ist ein entscheidendes Kriterium, um sich vom Wettbewerb abzuheben. Effizient und verlässlich geliefert, können Sie schneller auf Kundenanfragen reagieren.


Einleitung

Die täglich zu bearbeitenden Anfragen Ihrer Kunden und die damit verbundenen Produktkalkulationen werden immer herausfordernder. Die Fristen für die Abgabe verkürzen sich stetig und die fehlende Kostentransparenz sowie mangelnde Datenqualität erschweren Ihnen die tägliche Arbeit. Die Komplexität von Business Cases erhöht sich in gleichem Maße wie der Kostendruck. Zeit ist Mangelware.

Sprechen Sie diese Probleme in Ihrem Unternehmen an? Ganz egal, ob Sie im Vertrieb, im Controlling, im Engineering oder im Einkauf tätig sind – der Angebots- bzw. Kalkulationsprozess hat im Wesentlichen zwei Ziele:

  • Ihrem Interessenten oder Ihrem Kunden zeitnah ein plausibles und attraktives Angebot bereitzustellen,
  • Ihrem Unternehmen zu neuen Aufträgen zu verhelfen.

Ein durchgängiger Prozess ist also enorm wichtig für den Fortbestand Ihres Unternehmens am Markt. In den meisten Unternehmen gibt es kein einheitliches und zentrales Kalkulationsinstrument, dessen sich Entwicklung, Controlling, Vertrieb und Geschäftsleitung abteilungsübergreifend bedienen können. Sehr häufig wird noch mit gängigen Tabellenkalkulationen gearbeitet. Daten werden manuell eingegeben. Durch Kopieren entstehen verschiedene Versionen. So sind Kalkulationen anfällig für Fehler, später selten nachvollziehbar und kaum vergleichbar.

Dieses Whitepaper liefert einen Überblick über entscheidende Aspekte der Produktkostenkalkulation und zeigt auf, wie ein optimaler Product-Costing-Prozess mit der entsprechenden Kalkulationssoftware aussehen kann.

1. Produktkostenkalkulation und ihre Herausforderungen

Das Ziel der Betrachtung eines Business Case und dessen Produktkostenkalkulation ist die Ermittlung der Wirtschaftlichkeit. Das heißt, Sie berechnen die Kosten des gesamten Projektes oder des Produktes zu Beginn des Projektes. Vereinfacht gesagt geht es also um die Vorkalkulation.Welche Herausforderungen stellen sich Ihnen also zu Beginn der Kalkulation?

Die Kalkulation muss vorbereitet sein und die Eckdaten müssen erfasst werden. Zu diesen zählen:

  • Grunddaten zum Kunden und zu den internen Bearbeitern
  • Stückzahlen über die Laufzeit
  • Losgrößen
  • schriftliche Zusatzinformationen und Dokumente
  • Umrechnungskurse
  • Herstellbarkeitsanalyse

Die genannten Punkte können natürlich mit unterschiedlichem Grad an Details befüllt werden. Je granularer die Informationen vorliegen, desto exakter wird das Ergebnis der Kalkulation werden.

2. Kostenelemente – das eigentliche Zahlenwerk

Im Rahmen des Product Costing gibt es viele Kostentreiber, die in einer Kalkulation untergebracht werden müssen. Dabei wird zwischen mehreren Kostenarten unterschieden, auf einige davon wird im Folgenden eingegangen:

Gemeinkosten

Unter Gemeinkosten werden alle Strukturkosten verstanden, die von sämtlichen Produkten mitgetragen werden müssen. Beispiele hierfür sind klassische Vertriebs- und Verwaltungsgemeinkosten, die nur schlecht einem Produkt zugewiesen werden können und daher prozentual allokiert werden.

Materialkosten

Wesentlicher Bestandteil der Produktkosten sind die Materialkosten, die für das Produkt anfallen. Diese werden meist als Positionen in einer Stückliste angelegt, die wie eine Rezeptur und ihre Zutaten gelesen werden kann. Grundsätzlich wird hierbei zwischen Zukaufteil-, Rohmaterial- und externen Lohnbearbeitungspositionen unterschieden.

Fertigungskosten

Die Wertschöpfung beschäftigt sich mit den Fertigungskosten, die im Rahmen des Product Costing als einzelne Vorgänge in einem Arbeitsplan zusammengefasst werden. Unterschieden wird im Bereich der Fertigung zwischen verschiedenen Leistungsarten, die nochmals in fixe und variable Anteile untergliedert werden können. In den meisten Unternehmen werden die einzelnen Leistungsarten jedoch auch aggregiert für Rüst- und Fertigungstätigkeiten betrachtet.

Investitionen

Neben der eigentlichen Wertschöpfung sind für neue Anfragen oft noch Investitionen zu tätigen, die sehr weit variieren können, von anderer Software, über höhere Ausgaben für Forschung und Entwicklung, bis hin zu kompletten Anlagen. Diese können schon vor SOP (Start of Production) oder nach EOP (End of Production) anfallen, weshalb es wichtig ist, auch diese Randbereiche abzudecken. Neben Investitionen mit konkretem Zeitbezug gibt es noch weitere Kostentreiber, die entweder als Einmalzahlungen den Kunden in Rechnung gestellt oder über den Teilepreis amortisiert werden können. Ein klassisches Beispiel hierfür sind Werkzeuge, die separat für ein Produkt angeschafft werden müssen.

Sonstige Kosten

Neben den bereits erwähnten Kosten-
elementen gibt es noch viele weitere Bestandteile der Produktkosten, die im Rahmen einer Kalkulation beachtet werden müssen. Zu diesen gehören unter anderem Frachtkosten, Bonus- und Provisionsabzüge, Saving- und/oder LTA-Vereinbarungen und viele weitere.

3. Kalkulationsprozess

Grundsätzlich kann man sagen, dass Kalkulationsprozesse vielfältig sind und es keine allgemeingültige Vorgehensweise gibt, ein Projekt oder ein Produkt zu kalkulieren. Dies gilt nicht nur branchenübergreifend sondern auch für vergleichbare Unternehmen innerhalb eines Industriezweiges.

Üblicherweise startet eine Kalkulation mit der Anfrage eines Kunden und endet mit der Abgabe eines Angebotes. Nachfolgende Grafik zeigt einen Kalkulationsprozess, wie wir bei T.CON ihn immer wieder in gängigen Branchen vorfinden, vor allem dann, wenn es um Kundenauftragsfertigung bzw. Serienfertigung geht.

3.1 Prozessbeteiligte

Ähnlich heterogen wie der Kalkulationsprozess können auch die beteiligten Abteilungen sein. Abhängig von der Organisation eines Unternehmens und der zugeordneten Kompetenzen ist die Verantwortlichkeit oft unterschiedlich. Nahezu allgemeingültig ist jedoch, dass die Abteilungen Vertrieb und Controlling zu den engen Prozessbeteiligten gehören. Die Abteilungen Einkauf, Industrial Engineering sowie Entwicklung sind ebenfalls eingebunden, wenn auch unterschiedlich stark.

3.2 Kalkulationsgüte und Datenqualität

Wenn Sie heute eine Kalkulation für ein Projekt oder Produkt erstellen, ist es sicher so, dass mit einer gewissen Spannung das Ergebnis erwartet und betrachtet wird. Nur, wie interpretiert man das Ergebnis, solange man keinen Vergleich oder einen Bezug zu einem ähnlichen Produkt hat?

Es fließen Daten aus vorhandenen Systemen bzw. aus Stammdaten ein, die selbstverständlich für aktuell und richtig angenommen werden. Nur, ist das immer so?

Sicher könnte man für ein und dasselbe Produkt auch unterschiedliche Fertigungsverfahren oder Produktionsmaschinen heranziehen.

Das bestmögliche Ergebnis ist sicher von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Nicht immer ist das günstigste auch das wirtschaftlichste Ergebnis. Dies gilt für den Hersteller ebenso wie für den Kunden.

Folgende Faktoren beeinflussen das Ergebnis maßgeblich:

  • Kalkulationsteam
  • Kundenseitige Bedingungen
  • Produktionsbedingte Voraussetzungen
  • Qualität der zu verarbeitenden Daten und Zahlen
  • Kalkulationsmethode
  • Kalkulationsprozess

Wer kennt sie nicht, die kurze Überlegung und den gedanklichen Preisvergleich hinsichtlich dessen Plausibilität? Hat man den Preis für ein Produkt gelesen, will man kurz nachvollziehen, ob das so richtig sein kann. Eine gedankliche Plausibilitätsprüfung ist sicher auch eine Methode, die Qualität einer Kalkulation sicherzustellen. Bei einem neuen Produkt oder bei kundenindividueller Fertigung fällt die Beurteilung sicher schwer. Dennoch gilt, dass man sich schneller verrechnet als verschätzt hat. Besser fährt man zweigleisig, also exakt kalkulieren und die Plausibilität nicht aus den Augen verlieren.

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Erfahren Sie noch mehr zu Methoden der Kostenbewertung, Product Costing mit einer Kalkulationssoftware und
Wirtschaftlichkeitsrechnung/Multiprojektkalkulation in unserem Whitepaper.

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