SAP TechEd 2016 - Mit HANA 2 und Machine Learning in die digitale Zukunft

Vom 8. bis zum 10. November fand die diesjährige europäische Ausgabe der SAP-Entwicklerkonferenz TechEd in Barcelona statt. Bei der Veranstaltung machte der ERP-Anbieter einmal mehr deutlich, dass der "Digital Core" für die Business-Lösungen auf Basis der In-Memory-Datenbank HANA und der HANA Cloud Platform weiter gestärkt werden soll, um die Anwenderunternehmen bestmöglich auf ihrem Weg in die digitale Transformation zu unterstützen.

Plattling, den 25. November 2016

Diese werden durch die zunehmende Digitalisierung bekanntlich gezwungen, immer schneller auf veränderte Markterfordernisse und technologische Trends reagieren zu können. Dabei soll ihnen vor allem eine neue Version der In-Memory-Plattform HANA helfen: mit "HANA 2" kündigte SAP nicht nur eine neue Generation ihres Kern-Systems an, sondern damit verbunden auch eine zeitgemäße Entwicklungs- und Auslieferungsstrategie. Künftig wird es alle 6 Monate ein Service-Release mit neuen Features und Funktionen geben, was Kunden die fortlaufend die aktuellsten Features nutzen wollen sicher freuen wird. Wem jedoch das aktuelle, stabile Release ausreicht, der kann auch auf dem aktuellen Stand bleiben, und erhält noch weitere 3 Jahre Bugfixes und Sicherheits-Patches sowie die Möglichkeit, jederzeit problemlos einen direkten Upgrade auf die neue Version zu starten.

Eines der neuen Features, das nur HANA 2 unterstützen wird, ist "Machine Learning". Künstliche Intelligenz im Allgemeinen und maschinelles Lernen im Speziellen ist zweifelsohne einer der IT-Megatrends der nächsten Jahre. Intelligente, selbstlernende Systeme werden die Anwender immer stärker von Routinearbeiten befreien, so dass sich diese komplexeren und kreativen Aufgaben widmen können. Ein erstes in diesem Umfeld angekündigtes SAP-Produkt ist "Brand Intelligence", das die Sichtbarkeit von Marken in Videos und Bildern analysieren soll.

Auch die HANA Cloud Platform, SAP's "Platform as a Service"-Angebot, wird kontinuierlich weiter ausgebaut und beispielsweise um eine Workflow Engine und eine Business Rules Engine erweitert. Der "API Business Hub" ermöglicht die Bereitstellung von Business Services, um unternehmensübergreifende Geschäftsprozesse abzubilden, und der angekündigte "Translation Hub" erlaubt die automatische Übersetzung von Applikationen in eine Vielzahl von Sprachen.

Mit dem "CoPilot" zeigte die SAP schließlich auch erstmals einen Ausblick auf ihre Variante eines digitalen Assistenten für die Unternehmenswelt, wie man ihn ähnlich auch von Apple mit Siri oder von Microsoft mit Cortana aus der Consumer-Welt kennt. Natürlichsprachliche Interaktion per Text oder Spracheingabe unter Kenntnis des aktuellen Arbeitskontextes, und eine eigene Intelligenz, die selbständig Vorschläge zur Lösung von Business-Problemen liefert - der "CoPilot" macht Lust auf die digitale Zukunft!


Let's get in touch.

Norbert Kytka, Headquarters Plattling

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