
Produktion / Produktionsplanung
Zur richtigen Zeit am richtigen Ort
Diese Vorgabe ist ein wesentlicher Faktor für den unternehmerischen Erfolg. Nur wenn verkaufsfähige Ware zum richtigen Zeitpunkt in der ausreichenden Menge am gewünschten Ort zur Verfügung stehen, dann können Verkaufschancen auch tatsächlich in Umsatz überführt werden. Was sich so einfach anhört ist in den allermeisten Fällen jedoch harte Arbeit. Lieferschwierigkeiten bei den Lieferanten, Kapazitätsengpässe, Maschinenausfälle oder schlicht kurzfristige Änderungen machen es den Planern und Disponenten in den Firmen nicht leicht. Vorausschauend zu planen und dennoch kurzfristig und flexibel reagieren zu können bei gleichzeitiger permanenter Rückmeldung was tatsächlich produziert wird bzw. schon produziert worden ist sind das offene Geheimnis einer erfolgreichen Produktionsplanung.
Der Vertrieb hat Schuld
Der Zielkonflikt zwischen Produktion und Vertrieb ist schon uralt und ebenso aktuell. Die Produktion wünscht sich große Losgrößen und gleichbleibende Bedarfe. Der Vertrieb möchte kurzfristig auf Nachfrageschwankungen reagieren und alles ab Lager liefern können. Planung, Simulation und eine jederzeit aktuelle Rückmeldung des Ist-Zustands ist hier besonders wichtig. Eine integrierte Lösung, in der alle beteiligten Abteilungen in einem gemeinsamen System arbeiten können schafft die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Planung. So kann der Vertrieb jederzeit sehen was wann geplant ist, wie der aktuelle Status in der Produktion ist und wo evtl. mit Verzögerungen zu rechnen ist. Die Planung kann wiederum schnell auf Schwankungen aus der Forecastplanung oder aus der Kundenauftragserfassung reagieren und entsprechende Rückmeldungen an den Vertrieb geben.
Working Capital
Weil der Zielkonflikt zwischen Produktion und Vertrieb noch nicht schwierig genug ist, kommt noch eine dritte Größe ins Spiel. Die Lieferbereitschaft aufrecht erhalten bei möglichst geringen Lagerbeständen und somit gebundenem Kapital ist eine permanente Anforderung des Finanzvorstands. Mittel und Wege dies zu erzielen gibt es viele. Ein probates Mittel ist jedoch auch, bei z.B. variantenreichen Produkten das fertige Produkt erst sehr spät, also erst kurz vor Auslieferung entstehen zu lassen. Dabei kommt es darauf an, den Lagerbestand auf der richtigen Halbfabrikate-Ebene vorzuhalten, um so auf möglichst viele unterschiedliche Kundenwünsche reagieren zu können. Auch hier kann die Planung bzw. die richtige Konzeption der Produktionsplanung und -durchführung entscheidend zum Unternehmenserfolg beitragen.
Die Anforderungen sind immer die gleichen
Bei allen Unterschieden sind die Kernanforderungen doch immer ähnlich:
- Können die Kundenaufträge zum Wunschtermin bestätigt werden?
- Reichen die Produktionskapazitäten aus?
- Gibt es alternative Produktionswege wie z.B. Fremdfertigung?
- Reichen die Roh- oder Halbfertigwaren auf Lager aus oder kann bei Bedarf rechtzeitig beschafft werden?
- Stimmen Produktionskapazität und Materialverfügbarkeit zeitlich zusammen?
- Was passiert wenn? Simulationen im System.
- Wie läuft die aktuelle Produktion - wird alles rechtzeitig in der geforderten Qualität fertig?
- Optische Übersicht über die Zusammenhänge von Fertigungsaufträgen und deren Status.
Jeder ist anders - und genau das macht den Unterschied
Auch wenn die Anforderungen relativ ähnlich sind, so steckt in dem Produktions Know-how häufig die Grundlage für den Firmenerfolg. Oft sind es aber auch die Prozesse in der Produktion, die den feinen Unterschied ausmachen. Während die einen Firmen mit einer sehr rudimentären Planung auskommen, müssen andere Firmen ausgefeilt und detailliert vorplanen. Es gibt Geschäftsbeziehungen, da steht es schon Monate im Voraus fest, dass der gleiche Artikel für die nächsten Monate hinweg geliefert werden soll. Über Lieferpläne oder eine entsprechende Forecastplanung können die Bedarfe schon frühzeitig erfasst und berücksichtigt werden. Bei anderen Firmen muss jeder Kundenauftrag für sich betrachtet werden und immer wieder auf's neue überprüft, disponiert und geplant werden. Bei den einen gibt es eine Erzeugniskalkulation, die bis auf den Cent genau die nächsten Jahre durchgeplant ist, bei anderen wird jeder Auftrag einzeln kalkuliert und als Entscheidungsgrundlage herangezogen.
Das richtige Tool für die Anforderung
Ausgehend von den Anforderungen unserer Kunden können wir bedarfsgerecht auf unterschiedliche Hilfsmittel zurückgreifen:
- SAP ERP PP (Produktionsplanung)
- SAP SCM APO (Advanced Planning and Optimization)
- T.CON Plantool (aufbauend auf SAP ERP PP)
- T.CON Forecastplanung (vollständig integriert in SAP ERP SOP)
- T.CON MES CAT (Betriebsdatenerfassung in der Produktion)
